Stadtarchiv Dinklage (im Aufbau)

 

Ansprechpartner Andreas Kathe

Die Vorarbeiten zum Aufbau eines Dinklager Stadtarchives sind weiter vorangekommen. Mittlerweile wurde in den Heimatstuben im Alten Bahnhof ein Arbeitsplatz mit Computer/Bildschirm und Scanner installiert, an dem die Aufnahme von Dokumenten/Akten und anderen Archivalien, die bisher privat vorgenommen wurde, nun offiziell in den Heimatvereins-Räumlichkeiten geschehen kann. Für die Lagerung der Archivalien wurden entsprechende Kartons und Archivumschläge angeschafft. Vorerst werden die Archivkartons in einem Raum in den Heimatstuben eingelagert.

Das Stadtarchiv ist in folgende Haupt-Bereiche untergliedert:

1. Archivalien der Stadt Dinklage; hier sollen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Dinklage Akten/Unterlagen, Karten und andere Materialien, die von der Verwaltung für den laufenden Betrieb nicht mehr benötigt werden, übernommen und nach archivalischen Vorgaben aufgearbeitet werden.

archiv 2016

2. Archiv des Heimatvereins: Hier werden Urkunden/Dokumente/Akten/Karten und weitere Materialien gesammelt und nach archivalischen Grundsätzen verzeichnet, die sich bereits im Fundus des Heimatvereins befinden bzw. dem Heimatverein für das Archiv zur Verfügung gestellt werden. Das bereits erstellte Archivverzeichnis sieht dafür insgesamt 20 Unterpunkte vor. Zu ihnen zählen u.a. die Bereiche Stadtgeschichte, Kirchengemeinden, Wirtschaft, Kultur, Sport, Soziales oder Vereine, Polizei/Kriminalität und Geschichte der Burg Dinklage.

3. Sammlungen; hierbei handelt es sich zum Beispiel um Nachlässe bestimmter Personen, komplette Vereins- und Institutionsarchive oder z. B. genealogische Sammlungen. Einige solcher Sammlungen befinden sich bereits im Besitz des Heimatvereins; sie sollen nun aufgearbeitet und neu verzeichnet werden.

Nach dem Abschluss der Vorarbeiten wird angestrebt, das Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorzustellen und darum zu bitten, geeignete Archivalien zur Verfügung zu stellen, die die Geschichte und Entwicklung der Stadt Dinklage und ihrer Bewohner dokumentieren. Dabei ist ein solches Archiv nie ausschließlich als eine „rückwärtsgewandte“ Institution zu betrachten. Es geht immer auch darum, die aktuelle Entwicklung aufzunehmen und zu erfassen. Dabei wird auch das Thema „Internet“ eine wichtige Rolle spielen.

Die Aufnahme und Verzeichnung der Archivalien wird dabei auf Dauer von einem Archivteam geleistet werden müssen. Für die künftige Nutzung des Stadtarchives wird zudem eine Benutzerordnung erstellt, die den archivrechtlichen Vorgaben Rechnung trägt (u.a. Datenschutzvorgaben).

Andreas Kathe, 15. März 2017

       
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