Kloster Loccum und Festung Wilhelmstein

 

Am 22. Juli besuchten die Kulturfreunde des Heimatvereins Dinklage das Kloster Loccum und die Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer.

Beim Besuch des Zisterzienserklosters Loccum erfuhren die Dinklager Kulturfreunde  die bewegte Geschichte des 850 Jahre alten Klosters  und erhielten einen Einblick in das damalige Klosterleben  der Mönche. 

Trotz der Reformation und der napoleonische Eroberung  konnten Jahrhunderte alte Kunstschätze als  Zeugnisse der katholischen und evangelisch-lutherischen Zeit gezeigt werden. Heute beheimatet das Kloster Loccum  das Predigerseminar der hannoverschen Landeskirche.

Kloster LoccumNach dem Mittagessen in  Steinhude fuhr dann die Gruppe von dort mit  Auswanderer-Booten über das Steinhuder Meer zur Insel Wilhelmstein. 

Die dortige Inselfestung wurde 1761 von dem militärbegeisterten Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe als uneinnehmbarer Fluchtpunkt seiner Grafschaft errichtet. Heute ist es unvorstellbar, dass in dieser winzigen Festung mit ihren feuchten Kasematten bis zu 800 Soldaten und 166 Kanonen untergebracht werden sollten. Nach einer kurzen Episode als Militärschule war aber die Insel bereits ab 1787 nur noch Staatsgefängnis für die Grafschaft Schaumburg-Lippe und seit 1867 beliebtes Ausflugsziel. Auch bestaunten die Heimatfreunde ein Modell des ersten Unterseeboots Deutschlands, den Steinhuder Hecht, der zu Tauchversuchen 1772 von der Insel aus zu Wasser gelassen wurde.

Nach der Kaffeepause beim Inselcafé ging es gutgelaunt per Schiff und Bus wieder Richtung Dinklage.

       
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